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Pressemitteilung

Neues Altersvorsorgedepot: Förderung jetzt für alle Heilberufler

Am 1. Januar 2027 startet das Altersvorsorgedepot. Dabei handelt es sich um ein neues staatlich gefördertes Vorsorgeinstrument, bei dem die eingezahlten Gelder verstärkt am Kapitalmarkt angelegt werden. Es ersetzt die bisherige Riester-Rente, die wegen niedriger Erträge, vergleichsweise hoher Kosten und komplexer Förderlogik in die Kritik geraten war.

Für Angehörige der Heilberufe bringt die Neuorganisation eine wesentliche Änderung mit sich: Erstmals können auch Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte staatliche Zulagen erhalten, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, sondern ihre Rente ausschließlich vom Versorgungswerk beziehen. Damit wird eine zentrale Zugangshürde der bisherigen Riester-Förderung beseitigt.

Stärkere Kapitalmarktorientierung

Doch auch für gesetzlich versicherte Heilberufler hält das Altersvorsorgedepot wichtige Neuerungen bereit: „Allem voran punktet das neue Modell durch seine stärkere Kapitalmarktorientierung. Dadurch und dank weniger starrer Garantievorgaben bieten sich für Anlegende deutlich höhere Renditechancen“, erklärt Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank).

Ergänzender Baustein für die private Altersvorsorge

Darüber hinaus sind die staatlichen Zulagen im Gegensatz zur Riester-Rente transparent geregelt und unabhängig vom Einkommen. Nicht zuletzt sind die Kosten für das Standarddepot auf ein Prozent pro Jahr gedeckelt, und die Wertsteigerungen und Erträge in der Ansparphase werden erst nachgelagert in der Auszahlungsphase besteuert.

„Private Altersvorsorge allgemein ist eine wichtige Ergänzung zur Rente des Versorgungswerks bzw. zu den Bezügen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, um Versorgungslücken im Ruhestand zu schließen“, so Pfingsten weiter. „Das Altersvorsorgedepot liefert dafür einen ersten, schon fast obligatorischen Baustein.“

apoBank mit eigenem Angebot

Die apoBank bereitet für ihre Kunden ein eigenes förderfähiges Angebot vor, das zum Start des Altersvorsorgedepots zur Verfügung stehen wird. Es wird sich laut Pfingsten aus einem Aktien- sowie einem Rentenbaustein zusammensetzen und breit diversifiziert sein. Interessierte Heilberufler können sich bereits heute unter www.apobank.de/avd für das neue Altersvorsorgedepot registrieren, um von Anfang an direkt von der staatlichen Förderung zu profitieren.

Zum Reinhören: apoTalk digital Vermögen „Neues Altersvorsorgedepot mit staatlichen Zulagen"

Details zum Altersvorsorgedepot im Überblick

Einfache Förderlogik mit festen Zulagen

Bereits ab einem Mindestbeitrag von 10 Euro im Monat besteht Anspruch auf staatliche Zulagen. Die Förderung ist gestaffelt:

  • 50 Prozent Zuschuss auf Einzahlungen bis 360 Euro jährlich
  • 25 Prozent Zuschuss auf darüber hinausgehende Beiträge bis 1.800 Euro
  • maximal 540 Euro Zulage pro Jahr

Zusätzliche Zulagen für Kinder und Berufseinsteiger

Die Grundförderung wird durch weitere staatliche Zuschüsse ergänzt:

  • Kinderzulagen von bis zu 300 Euro jährlich pro Kind
  • Einmaliger Startbonus von 200 Euro für 18- bis 25-Jährige Berufseinsteiger

Flexible Einzahlungen

Das Altersvorsorgedepot ist grundsätzlich langfristig angelegt. Eingezahlt wird typischerweise über monatliche feste Sparbeiträge, die bei Bedarf aber flexibel angepasst werden können. Darüber hinaus sind Einmaleinzahlungen möglich. Insgesamt können maximal 6.840 Euro pro Jahr und pro Depot eingezahlt werden – bei zwei Depots, die jeder Anlegende abschließen darf, also maximal 13.680 Euro pro Jahr.

Steuerliche Behandlung

Die eigenen Einzahlungen und staatlichen Zulagen können steuerlich geltend gemacht werden. Wer z. B. den förderfähigen Maximalbetrag von 1.800 Euro p. a. investiert, kann zusammen mit den Zulagen von 540 Euro p. a. insgesamt 2.340 Euro p. a. absetzen. Umgekehrt sind Erträge bis zum maximalen Sparbetrag von 13.680 Euro in der Ansparphase steuerfrei, d. h. es fallen keine Abgaben auf Dividenden, Ausschüttungen und Kursgewinne an.

Mitwirkungspflicht der Versorgungswerke

Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen müssen bei ihrem jeweiligen Versorgungswerk eine Einwilligung zur Datenübertragung abgeben. Das ist die Voraussetzung, damit die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen die Förderfähigkeit prüfen kann. Ohne diese Prüfung werden keine Zulagen gewährt. Die apoBank begleitet diesen Prozess für das institutseigene Altersvorsorgedepot.

Wahlmöglichkeiten in der Auszahlphase

Für die Auszahlung sind mehrere Optionen vorgesehen. Neben einer lebenslangen Rentenzahlung sollen auch flexible Auszahlpläne möglich sein, die mindestens bis zum 85. Lebensjahr laufen. Die Auszahlung beginnt zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr.

Bestehende Vorsorgeverträge individuell prüfen

Wer bereits einen Riester- oder Rürup-Vertrag für die private Altersvorsorge abgeschlossen hat, sollte diesen trotz der Vorteile des neuen Altersvorsorgedepots nicht vorschnell anpassen oder kündigen. Ob eine Weiterführung, Beitragsfreistellung oder Überführung in das neue Altersvorsorgedepot sinnvoll ist, hängt von individuellen Faktoren wie Garantien, Kostenstruktur und bereits realisierten Fördervorteilen ab. Weiterhelfen kann hier z. B. der Vorsorgeberater der eigenen Bank.

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Über die apoBank

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ist die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Die apoBank arbeitet nach dem Prinzip "Von Heilberuflern für Heilberufler", d. h. sie ist auf die Betreuung der Akteure des Gesundheitsmarktes spezialisiert und wird zugleich von diesen als Eigentümern getragen. Damit verfügt die apoBank über ein deutschlandweit einzigartiges Geschäftsmodell. www.apobank.de

Seit der Gründung vor 120 Jahren ist verantwortungsbewusstes Handeln in den Unternehmenswerten der apoBank fest verankert. Sie setzt sich fürs Miteinander ein, fördert Zukunftsprojekte, Kultur sowie soziales Engagement und investiert in Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein: www.apobank.de/mehr-ermoeglichen

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