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Bild: Riska/E+/Getty Images
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Medizinische Versorgung für Wohnungslose in Düsseldorf während Corona-Pandemie besonders gefragt

Über 4.000 Menschen leben in Düsseldorf ohne festen Wohnsitz und etwa 600 bis 1.500 ohne Krankenversicherungsschutz. Die medizinische Versorgung dieser Menschen ist grundsätzlich eine Herausforderung, doch seit der andauernden Corona-Pandemie ein besonderer Kraftakt. Der Verein Medizinische Hilfe für Wohnungslose Düsseldorf e.V. bietet in Kooperation mit dem Gesundheitsamt seit 2019 eine medizinische Sprechstunde für Menschen ohne Obdach beziehungsweise ohne Krankenversicherung an. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) unterstützt das Projekt bereits im dritten Jahr mit Spenden in Höhe von insgesamt 30.000 Euro.

Seit Beginn der Pandemie hat der Bedarf noch zugenommen: Die Fallzahlen der nicht krankenversicherten Patienten steigen, und die ursprünglich vorgesehene wöchentliche Sprechstunde für diesen Personenkreis reichte nicht aus. Inzwischen können die Patienten ohne Krankenversicherung an fünf Wochentagen vorstellig werden. "Als Bank der Gesundheit ist es uns ein besonderes Anliegen, dass gerade in dieser schwierigen Zeit die Sprechstunde und das Behandlungsangebot für Menschen in Not fortgesetzt werden können", sagt Ulrich Sommer, Vorsitzender des Vorstands der apoBank.

Unkonventionelle medizinische Behandlung

In den Praxisräumen der „Medizinischen Hilfe“ in der Neusser Straße 35 im Düsseldorfer Stadtteil Bilk werden Menschen in prekären Lebenssituationen mit und ohne Krankenkassenkarte medizinisch versorgt. Die Sprechstunden und Behandlungen werden von Ärzten durchgeführt. Ziel ist es, eine Chronifizierung von Krankheiten zu verhindern und die Patienten langfristig in eine reguläre Krankenversicherung zu überführen, um eine umfassende medizinische Versorgung sicherzustellen.

Mehr Informationen über das Projekt gibt es auf der Webseite des Vereins.

Über weiteres gesellschaftliches Engagement der apoBank lesen Sie hier: www.apobank.de/mehr-ermoeglichen

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Anita Widera

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