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apoBank veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2021

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apoBank veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2021

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat sich auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit anspruchsvolle Ziele gesteckt. Kern ihrer im Jahr 2021 verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie ist, den Geschäftsbetrieb bis spätestens 2030 klimaneutral zu gestalten und bis 2045 über alle Geschäftsaktivitäten hinweg klimaneutral zu sein. Bis spätestens 2024 will die Bank Nachhaltigkeit noch umfassender in der Geschäfts- und Risikostrategie integrieren und zugleich klare Nachhaltigkeitskriterien für die Kreditvergabe und Vermögensanlage festlegen. Unter anderem sollen ESG-Aspekte umfänglich im Beratungs- und Investmentprozess berücksichtigt werden.

„Nachhaltigkeit steht in einer sehr engen Beziehung zur Gesundheit und hat entsprechend für uns, aber auch für unsere Kundinnen und Kunden einen sehr hohen Stellenwert. Für uns als Standesbank der Heilberufe ist es Teil unserer DNA. Auf unserem Weg zu einem nachhaltigeren Wirtschaften sind wir im vergangenen Jahr gut vorangekommen und haben erste Etappenziele erreicht. Wir werden weiter intensiv daran arbeiten, Schritt für Schritt die nächsten Meilensteine zu erreichen,“ so Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank.

Wie die apoBank im vergangenen Geschäftsjahr in den einzelnen Handlungsfeldern vorangekommen ist, zeigt sich im jüngst veröffentlichten Corporate-Social-Responsibility-Bericht (CSR Bericht).

In allen Handlungsfeldern Fortschritte erkennbar

Im Kundenkreditgeschäft entwickelt die apoBank zurzeit – neben dem Bonitätsrating – ein ESG-Scoring, das zum Beispiel den CO2-Fussabdruck des Kunden bewertet, und wird dieses ab Mitte 2022 bei der Vergabe von neuen Krediten einsetzen. Dies wird dazu beitragen, die Geschäftsaktivitäten der apoBank perspektivisch klimaneutral zu gestalten.

Zudem verwaltet die Bank bereits heute Kundengelder unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Letztere sind Teil des etablierten Investmentprozesses und finden unter anderem Eingang in die Vermögensverwaltungsstrategien. Derzeit prüft die apoBank den Beitritt zur Investoreninitiative für verantwortungsvolles Investieren in Partnerschaft mit den Vereinten Nationen, dem UN PRI.

Darüber hinaus bildet die apoBank zusätzlich seit März dieses Jahres Beraterinnen und Berater zu Nachhaltigkeitsexpert*innen aus. „In den Beratungsgesprächen geht es immer häufiger auch um das Thema Nachhaltigkeit. Aus unserer hauseigenen Studie wissen wir zudem, dass Heilberufler hier mehr Unterstützung möchten. Das motiviert uns, unsere Kundinnen und Kunden perspektivisch viel umfassender zu beraten, wie sie ihren Geschäftsbetrieb nachhaltiger gestalten können. Die Ausbildung unserer Beraterinnen und Berater ist dazu ein erster wichtiger Schritt“, so Alexander Müller, Mitglied des Vorstands, verantwortlich für das Ressort Großkunden und Märkte und gleichzeitig Themenpate für Nachhaltigkeit.

Klimaschonender Geschäftsbetrieb

Ihre CO2-Emissionen hat die apoBank im Jahr 2021 gegenüber dem Basisjahr 2020 um 23 Prozent verringert, wenngleich diese Entwicklung auch auf die Pandemie zurückzuführen ist. Seit 2017 sind sie um 48% gesunken. Insgesamt wurde insbesondere durch den Bezug von zertifiziertem nachhaltigen Erdgas der Ressourcenverbrauch und damit der CO2-Fußabdruck weiter reduziert. Mit Blick auf das Ziel, den Geschäftsbetrieb bis spätestens 2030 klimaneutral zu stellen, wird die Bank die Reduzierung ihrer CO2-Emissionen weiter vorantreiben.

Engagement für Mitarbeitende und Gesellschaft

Als Unternehmen nachhaltig zu sein, heißt auch, sich für die Belange der Mitarbeitenden einzusetzen und ein Umfeld zu schaffen, das alle Chancen für die persönliche Entwicklung bietet. Daher hat die Bank 2021 wie in den vergangenen Jahren in Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt, insbesondere zur Förderung von Frauen in Führungspositionen, sowie in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investiert. Ihre Bemühungen, geeignete Kandidatinnen für Führungspositionen zu finden und so den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen, will die Bank weiter intensivieren.

Auch gesellschaftlich setzt sich die apoBank ein: Mit ihrem sozialem Engagement in Düsseldorf, bundesweit über ihre Filialen und über ihre Stiftung auch weltweit trägt die apoBank zum Gemeinwohl bei. Im Rahmen der Katastrophenhilfe hat die apoBank im Juli vergangenen Jahres für die Opfer der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz Spendengelder in Höhe von 500.000 Euro den Hilfsinitiativen der Heilberufler zur Verfügung gestellt. Mit weiteren 183.000 Euro hat die Stiftung im Jahr 2021 ausgewählte Projekte gefördert. Insgesamt haben die apoBank und ihre Stiftung 2021 rund 876.000 Euro für gemeinnützige Zwecke und Einrichtungen eingesetzt.

Nachhaltigkeit der apoBank kompakt

Seit 2017 berichtet die apoBank über ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -ziele. Der jährliche CSR-Bericht der apoBank wird von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft und im Internet unter www.apoBank.de/nachhaltigkeit sowie in der Datenbank des DNK veröffentlicht. Für ihren Bericht nutzt die Bank den Standard des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und damit Teile des Global Reporting Initiative Sustainability Reporting Standards. Er enthält allgemeine Angaben zur Strategie sowie zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Erstmals enthält der Bericht 2021 auch Angaben zur EU-Taxonomie, der so genannten Taxonomiefähigkeit.

Eine Zusammenfassung des Engagements der Bank finden Interessierte in der digitalen Nachhaltigkeitsbroschüre. Ebenfalls informiert die Bank in ihrem Internetauftritt über den Stand der geplanten Maßnahmen.

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Ines Semisch

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Von Heilberuflern für Heilberufler – so lautet das Prinzip der apoBank seit fast 120 Jahren. Wir beraten die Angehörigen der Heilberufe in jeder Lebensphase, vom Studium über die Anstellung oder Selbständigkeit bis in den Ruhestand – auch über Finanzdienstleistungen hinaus. Als Finanzierungspartnerin im Gesundheitsmarkt begleiten wir zudem die Standesorganisationen, Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt.

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