Deutsche Apotheker- und Ärztebank folgen

Im Dialog mit dem russischen Gesundheitswesen

News   •   Okt 15, 2018 09:45 CEST

Rund 250 deutsche und russische Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik trafen sich vom 7. bis 8. Oktober 2018 zum 17. Petersburger Dialog. Die Expertise der apoBank war in der Arbeitsgruppe Gesundheit gefragt. Prof. Dr. Jewgeni Schljachto, Direktor des Almasov Forschungszentrums St. Petersburg und Andrea Fischer, Bundesministerin a.D. leiteten die Arbeitsgruppe. Jessica Hanneken, Abteilungsdirektorin im Bereich Gesundheitsmärkte und -politik, stellte aktuelle Entwicklungen und Studienergebnisse zur Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens vor.

Patientenorientierung im Mittelpunkt

Wenngleich sich die gesundheitspolitischen Fragestellungen in den Ländern unterscheiden: Mit Blick auf die Gesunderhaltung der Bevölkerung und die Patientenorientierung in Zeiten der Digitalisierung sind die Fragestellungen vergleichbar. So stand der Austausch von Erfahrungen im Mittelpunkt des zwischenstaatlichen Dialogs. „Die Digitalisierung von Gesundheitsleistungen macht nicht an Ländergrenzen halt - verändert sie doch deutlich die Arbeitsabläufe in Praxen und Kliniken. Beim Umgang damit voneinander lernen zu können, ist ein Gewinn für alle Beteiligten“, so Hanneken. „Mein Fazit: Bei all den Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung heute und morgen erlaubt, muss es gelingen, den Wert des persönlichen Kontakts zwischen Arzt und Patient nicht zu verlieren.“

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