Deutsche Apotheker- und Ärztebank folgen

Attraktiver Mix für institutionelle Anleger

News   •   Aug 20, 2020 09:00 CEST

Ein Marktkommentar von Volker Mauß*

Die institutionelle Anlagewelt hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert: Früher war für professionelle Kapitalanleger die Rentendirektanlage das verlässliche Standbein, um die Garantieverzinsung, die dem Kunden versprochen wurde, zu erreichen. Mittlerweile sind auf der Rentenseite alle Renditetrümpfe gespielt: Weder das Ausweichen auf längere Laufzeiten noch auf Unternehmensanleihen oder in Peripherieländer reicht aus, um auf Dauer annähernd die gewünschte Rendite zu erzielen.

Private Equity überdurchschnittlich entwickelt

In solch herausfordernden Kapitalmarktzeiten sind innovative Ideen gefragt, wenn es für verpflichtungsorientierte Anleger darum geht, ihre Renditezusagen zu erfüllen. Eine Anlageklasse, die in diesem Zusammenhang immer wieder auf hohes Interesse stößt, ist Private Equity. Seit vielen Jahren erleben wir, dass mehr und mehr Unternehmen den Gang an die Börse scheuen und lieber im Private Equity-Markt verbleiben. Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind die bedeutend einfachere Regulatorik in diesem Marktsegment sowie die aktivere Management-Unterstützung. Selbst wenn man die Illiquiditätsprämie einrechnet, hat sich Private Equity im letzten Jahrzehnt signifikant überdurchschnittlich entwickelt.

Wachstumsmarkt Gesundheit

Neben der Anlageklasse Private Equity erfährt seit längerem eine Branche verstärkte Aufmerksamkeit bei institutionellen wie privaten Investoren: die Rede ist vom Gesundheitsmarkt, der weltweit bedeutende Wachstumsraten aufweist. Das liegt zum einen am demografischen Wandel, der für eine langfristig wachsende Nachfrage sorgt: in Industrieländern durch die steigende Lebenserwartung, in Schwellenländern durch den steigenden Wohlstand. Zum anderen am technologischen Fortschritt und der damit einhergehenden zunehmenden Digitalisierung der Branche. Wo Gesundheit und IT aufeinandertreffen, entstehen neue Geschäftsmodelle, die auf innovative Weise die Effizienz und Effektivität der Gesundheitssysteme verbessern.

Dass sich der Gesundheitsmarkt dabei als relativ immun gegen Konjunkturschwankungen erweist, macht ihn zusätzlich attraktiv – Gesundheit geht eben auch in Krisenzeiten vor und richtet sich nicht nach Quartalsbilanzen oder Konjunkturzyklen. Letzteres wird derzeit besonders deutlich: Durch Covid-19 hat die Gesundheitsbranche noch an strategischer Bedeutung gewonnen, was die Übernahmeaktivitäten im Sektor weiter befeuern sollte.

Kombination als vielversprechende Diversifikationsmöglichkeit

Was heißt das nun für institutionelle Anleger? Offensichtlich stellt eine Kombination aus der erfolgreichen Anlageklasse Private Equity und dem Wachstumsmarkt Gesundheit eine vielversprechende Diversifikationsmöglichkeit dar. Professionelle Investoren, die vor der Reinvestition von Kapital stehen, sollten deshalb gezielt nach Anbietern Ausschau halten, die entsprechende Produkte anbieten.

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat zusammen mit BlackRock Private Equity Partners (PEP) eine Strategie entwickelt, die institutionellen Anlegern mittels eines europaweit einzigartigen Beteiligungsmodells Zugang zum besonders attraktiven Gesundheitssektor des Private Equity Marktes ermöglichen soll. Die Kombination aus direkten Co-Investments und Fondsbeteiligungen stellt eine Alternative zu herkömmlichen Dachfondskonzepten sowie klassischen direkt investierenden Fonds dar und sichert den Anlegern eine hohe Diversifikation und eine effiziente Kostenstruktur.

*Volker Mauß ist Bereichsleiter Institutionelle Anleger bei der apoBank

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